Manchmal kommt es anders, als man denkt. So war ich im Jahre 2012 überzeugt, dass ich das Studium der Theologie bald abgeschlossen hätte. Diese Überzeugung liess den Entschluss zu, mich in Bezug auf die Beratertätigkeit noch weiterzubilden. So entschied ich mich, eine dreijährige Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin in Angriff zu nehmen. Inzwischen bin ich IP-Beraterin mit einer eigenen Praxis. Die theologische Ausbildung verzögerte sich. Obwohl mich dies über längere Zeit ärgerte, erwies es sich als positive Entwicklung. Dank den nun über zwei Jahren gesammelten Eindrücken als Beraterin, wurde der Drang, mich mit dem Thema „christliche Individualpsychologie“ zu beschäftigen, immer stärker. In meiner Masterarbeit „Christliche Individualpsychologie – Möglichkeit oder Fiktion?“ wurde dieser Wunsch nun konkret

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